Sein und Haben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Sicherlich erkannten Sie sofort, dass ich bei meiner Blog-Überschrift die beiden Hilfsverben meinte. Sie schleichen sich fast sekündlich in unserer Sprache ein. Unbemerkt konstruieren wir viele Dialoge und Erzählungen mit Hilfe von Sein und Haben. Logisch auch, dass sich diese beiden Worte mitsamt ihren diversen Erscheinungsformen in unser Schriftdeutsch einschleichen. Untersuchen Sie doch einmal die voranstehenden Sätze auf die Verwendung dieser Hilfsverben. Nichts gefunden? 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Sicherlich haben sie sofort erkannt, dass mit meiner Blog-Überschrift die beiden Hilfsverben gemeint waren. In jeder Sekunde unserer Sprache sind sie allgegenwärtig. Sein und Haben sind fester Bestandteil unserer Dialoge und Erzählungen. Es ist logisch, dass wir diese beiden Worte mitsamt ihren diversen Erscheinungsformen in unser Schriftdeutsch einbauen. Haben sie diesen Absatz schon genau untersucht? Sicherlich haben sie einige Fälle aufgedeckt, in denen ich die beiden Hilfsverben verwendet habe.  

Welchen Absatz Sie ansprechender und lesefreundlicher empfinden, kommt auf Ihren persönlichen Geschmack an. Oftmals liest man derart unbewusst, dass die häufige Verwendung nicht auffällt.
Wie dem auch sei. Genau Letzteres passierte mir bei meinem Buch. Daher steht eine Überarbeitung der besonderen Art an. Diese kommt für gewisse Stellen einem Neuschreiben recht nahe.

Aber das Ziel steht fest: Spannende Geschichte und sauberer Schreibstil  

In diesem Sinne ein Frohes Osterfest

Ihr U.B.W. Mann

Details, details

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Im Rahmen meiner Korrekturlesungen hatte ich ein interessantes Telefonat.
Gegen Ende meines Buches verwendete ich eine Tatsache, die meiner Leserin Probleme bereitete. Sie konnte sich nicht erinnern, dass ich eben diese Tatsache vorher schon einmal im Buch erwähnt hatte.
Natürlich hatte ich das. Aber alleine, dass dieses Gespräch stattfand, sollte stutzig machen.
Muss man sich doch fragen, ob die Erwähnung überlesen wurde? Eventuell auch nicht in Erinnerung blieb?

Das führt zu weiteren Fragen.
Wurde die Tatsache an der richtigen Stelle erwähnt, im richtigen Kontext?
War es auch eindeutig und einprägsam genug?

Jeder Mensch liest anders und man kann es nicht allen recht machen. Aber man sollte zumindest bei wichtigen Aussagen ganz genau darüber nachdenken, wann und wie man sie in seinen Text einbaut.

Wieder ein Punkt auf meiner To-Do-Liste.
Man lernt nie aus.

In diesem Sinne einen schönen Abend.

Ihr U.B.W. Mann

Modalpartikel

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
während man an seinem Buch feilt, passieren Dinge, über die kann man richtig froh sein und auch noch etwas lernen kann.
Momentan habe ich meine letzte Fassung zur Korrekturlesung weggegeben. Es sind nun keine Korrektoren oder Lektoren eines Verlags oder auf Honorarbasis zugange, sondern engagierte Bekannte. Aber jeweils mit einer anderen Ausbildung und beruflichem Hintergrund. So gesehen eine ideale Kombination. Erlebt man doch eine Bewertung seines Werkes aus unterschiedlichen Blickwinkeln und das noch vor dem Druck.
Gestern hatte ich dazu ein interessantes Telefonat. Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich eine spezielle Vorliebe für bestimmte Füllwörter habe.
(Modalpartikel – bin so frei und habs bei Wikipedia recherchiert)

Nicht dass diese Information gänzlich neu für mich war. Aber diese Vorliebe fiel einer Person auf. Daher hatte ich den heutigen Abend ganz diesem Thema gewidmet. Mir ist der 10 Punkte T-ÜV von Andreas Eschbach bekannt. Übrigens eine sehr interessante Seite. Auch er referiert über das Thema Füllwörter. Wer weiter im Internet sucht, findet noch viele Seiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Ich habe mich bei der Suche nach Füllwörtern hauptsächlich von Andreas Eschbach inspirieren lassen und eine Liste mit Worten angelegt, die ich vorhatte zu suchen und gegebenenfalls zu eliminieren.

einige, mehrere, ungefähr, wahscheinlich, etwa, offenbar, genau, paar, wenig, viele, ziemlich

Das waren sie.

Ich bin nun die 300 Seiten meines Werkes durchgegangen und habe mich speziell auf diese Worte konzentriert. Nicht alle habe ich verwendet bzw. häufig verwendet. Aber immerhin …

Herausgekommen ist eine Liste meiner beliebtesten Füllwörter. Sie erhebt sicherlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber für diesen Tag soll es genug sein.

Wenn sie es nicht weitererzählen:
einige, ziemlich, mehrere, etwa, genau, nachdem, also

Das sind sie also.

Ich bin schon auf das nächste Gespräch gespannt. Man lernt nie aus.

In diesem Sinne einen schönen Abend.

Ihr U.B.W. Mann.

Reifeprozess

Lieber Leserinnen, liebe Leser,
seit vielen Monaten ist mein Werk nun schon in der Schleife – Lesen, Hinterfragen, Diskutieren, Ändern, Drucken, Lesen. Wie schon in einem früheren Blog berichtet, wurde in vielen Stunden (Telefonate bzw. Spaziergängen) die Geschichte immer und immer wieder hinterfragt, diskutiert etc.
Logischerweise ergaben sie neue Apsekte und ich hoffte dass nun ein gewisser Reifegrad erreicht war, an dem man sich auch mal um das Äußere, dem Buchsatz, kümmern konnte.
Gerade, wenn man die Geschichte mehrmals liest, auch als Korrekturleser, und dazu diskutiert, besteht die Gefahr, ebenfalls betriebsblind zu werden. Man steckt zu tief drinnen.
Nun habe ich aber das große Glück, eine besonders engagierte Korrekturleserin zu haben. Immer wieder überrascht sie mich in unseren Diskussionen mit Fragen aber auch Vorschlägen.
Selbstverständlich wurden diese von Version zu Version weniger und es schien schon so zu sein, dass die Geschichte eine gewisse Reife erreicht hatte.
Umso mehr überrascht hat mich ein Anruf gestern Abend, in dem kurz und knapp in etwa folgende Aussage getätigt wurde:
An den und den Stellen ist die Geschichte zu langatmig und sollte gekürzt werden. D.h. diese Stellen zusammenfassen und so als Überleitung zum nächsten Höhepunkt belassen.
Das Tollste ist, dass die Vorschläge nicht von der Hand zu weisen sind. Erst nach genauer Betrachtung der Höhepunkte und des Spannungsbogens viel auf, dass die Überleitungen, sprich Handlungen dazwischen, zu langatmig ausgefallen bzw. geschildert wurden.
Ich kann nur jedem, der ein Buch schreibt, raten, sich ehrliche, engagierte und kritisch nachfragende Korrekturleser zu suchen. Es ist erstaunlich, was man allein aus diesen Diskussionen an Erfahrungen über seine Art zu schreiben macht.
Ein Reifeprozess – nicht nur für das Buch.

In diesem Sinne, noch einen schönen Abend.

Ihr U.B.W. Mann

Eine neue Heimat

Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn man schon die modernen Medien nutzt, um mit seinen Leserinnen und Lesern in Kontakt zu bleiben, dann stellt sich unweigerlich eine Frage:  “Warum nicht alles über eine Internetdomain, besonders wenn sie schon existiert?”
Also habe ich mich aufgemacht und meinen Blog von der Wordpressdomain auf meine eigene Internetadresse umgezogen. Im Gegensatz zu einem Wohnungsumzug ging das sogar relativ flott und ohne weitere graue Haare vor sich. Und eigentlich sollte auch schon ein neuer Blogbeitrag einen kleinen Zwitscherer an mein Twitterkonto absetzen – eigentlich. Der Teufel steckt, wie immer, im Detail. Daher sehen sie mir bitte einige kleinere Unzulänglichkeiten nach. Ich verspreche die Tage aufzuräumen und alles ordentlich zu machen – wie bei einem richigen Umzug.

Einen schönen restlichen Sonntag wünscht

U.B.W. Mann

Die Sache mit dem Know-How

Liebe Leserinnen und Leser,
draußen sind es 7 Grad unter Null und es schneit heftig. Also eine  gute Gelegenheit den Lesesessel näher an das Fenster zu rücken, es sich bequem zu machen, und ein Buch aufzuschlagen.
Genau dieses beabsichtige ich zu tun. Aber leider stimmt ihre erste Assoziation nicht ganz. Sicherlich dachten sie im ersten Augenblick an einen Roman oder vielleicht auch an einen Gedichtband? Den Traum von der sonnigen Ferne und an einen Reiseführer? Weit gefehlt.
Da ich beabsichtige, die Fantasy-Reihe um meinen Helden Arnulf und seiner Freunde, im On-Demand Verfahren zu veröffentlichen, hat das weitreichende Konsequenzen für die Arbeit, die bis zum Zeitpunkt der Verfügbarkeit zu leisten ist.
Bei einem traditionellen Verlag gibt es zahlreiche Fachleute, die sich mit dem Thema Buch beschäftigen. Viele dieser Tätigkeiten muß man nun selber erledigen. Und nun kommt die Sache mit dem Know-How ins Spiel.
Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit ist heute leider besonders im Fernsehen an der Tagesordnung und endet meist peinlich. Aber sie als geneigte Leserin bzw. Leser meines Buches würden mir selbiges, zumindest virtuell, um die Ohren hauen wollen, hätte ich nicht mindestens die üblichen Regeln für die Gestaltung und den Aufbau eines Buches berücksichtigt. Über die Geschichte reden wir erst einmal noch gar nicht.
Also habe ich mir professionelle Hilfe in Form eines Taschenbuches ins Haus geholt. Denn das Rad jeweils neu erfinden muß man nicht.  Wenn sich schon Experten die Mühe machen, zumindest das grundlegende Wissen niederzuschrieben, sollte man so einsichtig sein, und auf diese zurückgreifen. Ich halte es da mit dem Spruch der Ingenieure:
Ein Ingenieur muß nicht wissen wie es geht, er muß wissen wo es steht.”
Nun gut, dieses gilt zumindest für selten verwendete Technologien. Das tägliche Tun sollte davon nicht geprägt sein. Da ich aber von meiner Ausbildung her Ingenieur und Projektleiter bin, handele ich nach dieser Devise. So greife ich nun zu “Buchsatz für Autoren” von H.W. Pahlke, frische mein Wissen auf, fülle Lücken und lerne Neues.
Auf das sie, meine zukünftigen Leserinnen und Leser, das Buch von Gestaltung und Inhalt gut finden mögen.

Einen schönen Tag noch wünscht ihr U.B.W. Mann

Dritte Korrekturlesung eingeläutet

Hallo liebe MitleserIn,
trotz Hochnebeldecke und kalter Winterwitterung kann einen ein Hochgefühl überkommen. Das kennen sie sicherlich. Es ist das tolle Gefühl, das einen befällt, wenn man etwas fertiggestellt hat. In diesem Fall habe ich heute die dritte Korrekturrunde für den Band “Arnulf” aus dem Zyklus “Das Magische Vermächtnis” eingeleitet.
Das heißt Rechtschreib- und Grammatikfehler waren keine mehr zu finden, naja fast, und der Text liest sich flüssig.
Ausdruck der doppelseitige Kontrollausdrucke

Aber dazu haben meine Lektoren sicherlich eine eigene Meinung. Erinnere ich mich doch an stundenlange Telefonate und ausgedehnte Spaziergänge im Wald, an denen mit Händen und Füßen diskutiert wurde.
Ich muß sagen, es gibt nichts besseres als jemand, der die Geschichte hinterfragt.
Wie oft merkte man erst beim Versuch etwas zu erklären, dass es so nicht geht.

Nun hat also der Drucker die Ausdrucke angefertigt. Doppelseitig DIN A4 = vier Seiten des späteren Taschenbuches. Das Ganze liegt nun in Versandtaschen und  wartet darauf, von mir morgen zur Post gebracht zu werden.
Somit liegen zwei Wochen vor mir, in denen ich mich intensiv mit dem Thema Formatierung beschäftigen kann. Auch wenn vieles schon paßt, der letzte Feinschliff fehlt auf alle Fälle noch. Und langweilig wird es sowieso nicht. Sind doch schon die ersten 50 Seiten des Bandes 2 geschrieben und in meinem Kopf stauen sich die Ideen.
Weiterhin gehört zu einem Buch auch ein ansprechender Einband. Der will auch noch erstellt werden. Aber auch hier steht die Idee schon. Allein die Umsetzung ……..

Schönen Abend

Zweite Korrekturlesung demnächst abgeschlossen

Alle Änderungen, die in der zweiten Korrekturlesung in das Manuskript handschriftlich eingetragen wurden, sind mitlerweile übertragen worden. Anmerkungen zur textlichen/inhaltlichen Überarbeitung ebenfalls.
Nun wird noch einmal eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung erfolgen.
Es ist erstaunlich, dass man beim Durchlesen des Kontrollausdrucks immer noch Tippfehler findet.
Ausdruck für die zweite KorrekturlesungDanach erfolgt der doppelseitige Ausdruck auf DIN A4.  Wie auf dem Bild zu sehen, passen immer zwei Buchseiten auf eine DIN A4 Seite. So kann man die ca. 250 Seiten des späteren Taschenbuchs auf 125 DIN A4 Seiten drucken. Um auch einen optischen Eindruck zu erhalten, ist die spätere Originalgröße eines Blattes durch einen feinen Rahmen markiert.
Nach dem Ausdruck erfolgt der dritte Korrekturzyklus. Dazu später mehr.

Jetzt auch ein Blog

Nachdem der Held der Fantasygeschichte “Das Magische Vermächtnis”, Arnulf, schon einige Zeit twittert ( KnappeArnulf ), habe ich mich entschlossen, allen Interessierten auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu gestatten.
Wer also wissen möchte, wie das alles so abläuft, ist herzlich eingeladen. Da das Projekt schon einige Jahre läuft, werde ich ab und an auch mal aus dieser Zeit berichten.
Da die Abenteuer von Arnulf nicht auf ein Buch beschränkt sind,  sind Kommentare, Anregungen etc. herzlich willkommen.